Donnerstag, 8. Dezember 2016

Evergreen als Vorspeise: Salat mit Spinat-Serviettenknödel und Pilzen

Bei meinen Menu-Zusammenstellungen die letzten Jahre werdet ihr immer wieder auf eine Beilage stoßen: den Servietten-Knödel. Aus dem einfachen Grund weil mir wirklich nur Vorteile einfallen: mir ist noch niemand begegnet, der keine Servietten-Knödel mag, sie sind unglaublich variantenreich und sie sind einfach perfekt vorzubereiten, wenn man Gäste erwartet. Nicht zu vergessen: sie machen ordentlich was her, dabei sind sie ganz leicht herzustellen - wenn man ein anständiges Rezept hat.


Nun komme ich ins Spiel - als Servietten-Knödel-Mittlerin. Oder so. Ich habe euch heute meinen Evergreen, den Servietten-Knödel als Special zusammen gestellt: mit Brezeln, Lachs, Rote Bete, Käse oder Grieß - alle sind sie köstlich! Ausgangspunkt für viele meiner Spielereien damit ist das Lafer Rezept - ein Kochbuch, für das ich nach wie vor schwärme (weswegen ich es ja verlost hatte). Tolle Rezepte, tolle Fotos - dicke Empfehlung (Fernsehkoch hin oder her...).

Wenn ich Gäste erwarte, dann bereite ich die Servietten-Knödel stets im vorraus zu. Dann packe ich sie anstelle in ein Geschirrtuch in Klarsichtfolie und Alu - so kann ich sie abgekühlt später einfach einfrieren. Zumal ich die Knödelscheiben angebraten eh am leckersten finde. Voilà, ein weiterer Vorschlag für eine Vorspeise, die einen nicht behindern soll, zusammen mit seinen Gästen eine entspannte Zeit am Tisch zu verbringen. Etwas, das ich euch wünsche, wenn ihr vorhabt, für eure Lieben an den Festtagen zu kochen.
Zutaten 4-6P:

250g altbackene Brötchen, in kleine Würfel
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
200g Spinat
170ml Milch
2 Eier
20g Butter
Salz, Pfeffer
Muskat

250g Champignons
1 Salatkopf
Dressing

Zubereitung:

Den Spinat waschen, von den Stielen befreien und in kochendem Wasser zusammenfallen lassen. Mit kaltem Wasser blanchieren, gut ausdrücken. Zusammen mit den Eiern fein pürieren.

Zwiebel und Knoblauch fein würfeln und in der geschmolzenen Butter glasig dünsten. Mit der Milch ablöschen, 2min köcheln lassen und über die Brötchenwürfel gießen. Die Eier-Spinatmischung ebenfalls untermischen, mit Salz, Peffer und Muskat würzen und 15min ziehen lassen.

2 Bahnen vorbereiten von je einer großen Alufolie über die Klarsichtfolie gebreitet ist. Die Hälfte der Masse auf die Klarsichtfolie geben und zu einer Rolle formen. Enden zuzwirbeln wie ein Bonbon. Mit der Alufolie zusätzlich umwickeln. (Anstelle der Kombi Folie-Alu geht natürlich das klassische feuchte - allerdings gut ausgewrungene Geschirrtuch -hier müssen die Enden mit Küchengarn zusätzlich geschlossen werden/ zum Einfrieren ist ersteres aber idealer).

In einen großen Topf (m: Bräter) reichlich Wasser zum Kochen bringen, die Rollen hineinlegen und in dem leicht siedenden Wasser 30min (gut) köcheln lassen. 

Für den Salat reicht die Hälfte für 4 Personen. Die Rolle abkühlen lassen, in 1cm dicke Scheiben schneiden und vor dem Servieren in etwas Butter anbraten. Parallel dazu die Pilze in Scheiben schneiden und in einer Pfanne ohne Fett bei starker Hitze anbraten. Kurz vor Ende ein kleinen Stich Butter zufügen. Salat putzen, waschen, schleudern, in mundgerechte Stücke zupfen und mit dem Dressing der Wahl marinieren (m: Dressing aus 1 Schalotte, Weißweinessig, Olivenöl, wenig Dijonsenf, Salz, Pfeffer, Pr Zucker). Teller anrichten: beginnend mit dem Salat, dann die Servietten-Knödel und zum Schluß die Pilze. Bon appétit!



http://salzkorn.blogspot.fr/2014/04/ultima-ratio-zum-dritten-rote-bete.htmlhttp://salzkorn.blogspot.fr/2014/12/same-procedure-wildteller.htmlhttp://salzkorn.blogspot.fr/2016/03/pupertat-kase-serviettenknodel-mit.html
http://salzkorn.blogspot.fr/2013/04/das-groe-buch-von-herrn-lafer-verlost.htmlhttp://salzkorn.blogspot.fr/2013/04/raucherlachsknodel-auf-gurkennudeln.htmlhttp://salzkorn.blogspot.fr/2013/04/raucherlachsknodel-auf-gurkennudeln.html



Dienstag, 6. Dezember 2016

Nikolaus - Schoko-Ingwer-Butter-Plätzchen

Als einer der ganz wenigen Heiligen kann sich Nikolaus an Aufmerksamkeit erfreuen, obwohl heute gearbeitet wird. Vielleicht weil er zumindest kleine Geschenke wie Nüsse und Mandarinen in bereit gestellte Stiefel steckt. Und weil er Unterstützer wie mich hat, die mit einem neuen Plätzchen-Rezept ums Eck kommen. 

Überhaupt, ich finde *Nikolaus* grundsätzlich einen schönen Rufnamen. Aschenbrödels Pferd heißt so. Wenn es wohl auch vereinzelt vorkommt, dass man ihn durcheinander bringt. Und kennt nicht fast jeder wenigstens ein paar Zeilen aus *seinem Gedicht* - naja, das eigentlich seinem Kumpel gewidmet ist?

*Alt und Jung sollen nun, von der Jagd des Lebens einmal ruhn* - bereits ein frommer Wunsch. Wieso der Monat Dezember eindeutig zu den SEHR guten Gründen zählt, wieso ich nicht mehr in der Stadt leben wollte. In den letzten Wochen des Jahres gehts mir dort entschieden zu getrieben zu. Wie soll man in turbulenter Umgebung selbst Zeit zum Plätzchenbacken finden? Klarer Landvorteil!

Meine Wahl fiel mal wieder auf eine unkompizierte Zubereitungsweise: die Plätzchen werden von der Rolle geschnitten und sind mit kandiertem Ingwer parfümiert - so, wie schon die Florentiner in der *Hilda*. Das gibt ihnen einen ausgesprochen hübschen Dreh!
Zutaten:

120g Mehl, gesiebt
20g Speisestärke, gesiebt
1Pr Salz
3 EL Zucker 
(m: Vollrohrzucker mit Vanille angesetzt)
100g Butter, weich
1/2 Orange, Abrieb davon sowie
1 EL Saft
30g Ingwer, kandiert
120g Schokolade (Zartbitter)

Zubereitung:

20g von dem kandierten Ingwer sehr fein hacken, den Rest für die Deko in feine Scheiben schneiden.

Die Butter zusammen mit dem Zucker, der Orangenschale und dem Saft cremig rühren. Gehackten Ingwer dazu mischen. Mehl samt Speisestärke und Salz kurz und zügig unterrühren. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einer Rolle von etwa 25cm rollen - in Folie einschlagen und mindestens 2 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.

Den Backofen auf 180° (OU-Hitze) vorheizen.

Von der Rolle Scheiben von etwa 7mm Dicke abschneiden und auf ein mit Backpapier ausgelegtem Backblech mit etwas Abstand setzen. Die Kekse etwa ca. 10min backen und gut auskühlen lassen. (am besten sogar wenigstens 2 Stunden im Kühlen ruhen lassen - sonst sind sie noch zu mürbe für die Weiterverarbeitung).

Die Schoko über dem Wasserbad schmelzen und die Plätzchen zur teilweise darin eintauchen und auf ein Kuchengitter setzen. Auf die noch warme Schokolade den Zier-Ingwer kleben. Komplett auskühlen lassen. In einer Keksdose aufbewahren.
Quelle: Brigitte

Sonntag, 4. Dezember 2016

feierlich: Maultaschen-Ravioli mit Saint Félicien und Ofenapfelmus

Ein blogeigenes Brauchtum stellt den Fokus auf die kommenden Festtage im Dezember dar, die dementsprechend sinnlich-kulinarisch gefeiert sein wollen - mit meiner Unterstützung.

Schon gut, schon gut, kein Grund, gleich in Tränen der Rührung auszubrechen, dafür bin ich schließlich da...

Noch habe ich die Menus nicht zusammengestellt - das folgt vielleicht nächste Woche. Diese Ravioli-Maultaschen (oder Maultaschen-Ravioli - ganz, wie ihr wollt) werden auf jeden Fall dazu gehören. Ich habe sie von Robert (in schönster Ping-Pong-Inspiration). Die Idee, den charakterstarken Saint Félicien mit dem Ofenapfelmus zu mischen, finde ich genial. Geschmacksintensiver kann in meiner Vorstellungswelt keine vegetarische Füllung einer Ravioli werden. Wieso sie auch eine Art von Widerlager brauchen (eben wie ich das beim 2.Mal nachbasteln bedachte). In meiner Variante heißt das relativ viel Nudelteig - daher nenne ich sie auch Maultaschen-Ravioli. Der vorteilhafte Nebeneffekt: dank ihrer Größe sind diese Ravioli selbst für Grobmotoriker denkbar.

Robert wellt den Teig mal wieder deutlich feiner aus wie ich. Kein Grund, mit meinen unzufrieden zu sein. Mir haben meine gefüllten Pastataschen so gut gefallen, dass ich sie euch nun als einen Hauptgang für einen der Feiertage vorschlagen kann. So fein wie ungewöhnlich - und damit perfekt, um liebe Gäste zu verwöhnen.
Zutaten 26Stück - reicht für einen Hauptgang für 4P:


Pastateig:
80 g Weissmehl
80 g Hartweizenmehl
1 Pr Salz 
1 EL Öl
1 Ei
2 Eigelb + wenig Eiweiss

Füllung:
130 g St. Félicien (Migros, Sélection)
80 g Ofenapfelmus mit Quitte*
Salz, Pfeffer

Saucenvorbereitung:
160g Knollensellerie,  geschält, 1cm gross gewürfelt
200ml Gemüsebrühe
70ml Sahne

Sauce:
1 Schalotte
15 g Butter
2 EL Stangensellerie, in feine Streifen
100g Brokkoli, fein gehackt
1 Kohlrabi, gestiftet
1 Schuß Weisswein
1 Schuß Noilly Prat
Sellerierahm von den Würfeln oben
(mit der Hälfte der Würfel pürieren)
2 EL Zitronensaft
Salz, Pfeffer
Piment d'Espelette 

Zubereitung:

Die Zutaten für die Pasta zu einem festen Pastateig kneten. In Folie eingewickelt mind. eine Stunde ruhen lassen. St. Félicien mit dem Bratapfel-Quitten-Püree im Cutter zu einer Paste cuttern. Abschmecken mit Salz und Pfeffer.

Teig auf der Pastawalze fein auswalzen (m: Marcato - Stufe 7 von 7). Quadrate von etwa 11cm schneiden, etwa eine Eierlöffelgroße Menge an Füllung darauf setzen und Ravioli formen. Auf einem sauberen Küchentuch lagern.

Die Knollensellerie-Würfel mit Sahne und Gemüsebrühe aufkochen, die Würfel bei niedriger Hitze ca. 10 Minuten garen. Vor Gebrauch absieben, Sellerierahm auffangen und die Hälfte der Selleriewürfel zur Seite stellen, die anderen zurück in die Sauce geben und pürieren.

Schalotten zusammen mit dem Stangensellerie in der Butter andünsten. Kohlrabi und Brokkoli zufügen und weitere 5-7min braten. Mit Weisswein und Noilly Prat ablöschen, etwas einköcheln lassen. Den Sahne-Knollensellerie zugeben und weitere 5 Minuten sanft köcheln lassen. Mit Salz, Pfeffer, Piment und Zitronensaft abschmecken.

´Die Ravioli in heissem Salzwasser 3 Minuten ziehen lassen. Indessen die Sauce auf die Teller verteilen. Die Ravioli mit der Drahtkelle aus dem Salzwasser heben und auf die vorbereitete Teller setzen. Bei Bedarf nachpfeffern.

*Anmerkung m: auch die Quitten-Zugabe in das Ofenapfelmus habe ich von Robert übernommen - ebenfalls SEHR gute Idee! 
Inspiration: Robert von lamiacucina

Samstag, 3. Dezember 2016

heiße Phase: Walnuss-Espresso-Cookies

Aufgewacht und das Tal liegt silbern in Raureif - Raureif, ein poetisches Wort, das nach Fabelwesen klingt: mit seinem Erscheinen fallen die wilden Tiere in Winterschlaf. 

Frostige Temperaturen, die wie als Motivationshilfe für den Advent dienen. Funktioniert super bei mir - ich habe die nächsten Plätzchen gebacken. Neben den gefüllten Plätzchen, greife ich besonders gerne nach denen, die Nuss mit Schoko kombinieren. Fündig geworden bin ich bei Juliane. Unkompliziert in der Herstellung (ich habe die Schoko einfach drüber gewedelt), nicht zu süß, crunchy, einschlägige Gewürze und sogar mit Vollkornmehl, das niemand darin erahnen würde. Der 2. Advent kann kommen... 

Zutaten - ca. 34 Cookies: 

100g weiche Butter
70g Rohrohrzucker (m: Vollrohrzucker)
1 Ei (Größe M)
110g Dinkelmehl Type 1050
(m: Einkorn-Vollkornmehl, gesiebt)
1/2 Tonkabohne, gerieben
1Pr Salz 
1 TL Weinsteinbackpulver
 2 TL gemahlener Espresso
100g Walnusskerne 

50g Schokolade (m: 70%)
2Msp Kardamom, gemahlen

Zubereitung:

Walnusskerne fein hacken. Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Backofen auf 180 Grad vorheizen.

Butter und Zucker mit den Quirlen des Handrührgeräts schaumig rühren. Backpulver und Mehl mischen, zusammen mit dem Ei zur Butter und dem Zucker geben und gut unterrühren. Espressopulver und 40g gehackte Walnusskerne unter den Teig rühren. Restliche gehackte Walnusskerne in einen tiefen Teller geben.

Mit den Händen aus dem Teig kleine, ca. haselnussgroße Kugeln formen. Der Teig ist recht weich, aber gut formbar. Teigkugeln in den restlichen gehackten Walnüssen wälzen und mit jeweils ca. 4cm Abstand auf das Backpapier setzen. Die Kugeln gehen im Backofen ordentlich auf (m: 2 Backbleche verwendet). 

Cookies im heißen Backofen auf der mittleren Schiene 10 Minuten backen. Herausnehmen, etwas abkühlen lassen. Schokolade mit dem Kardamom im Wasserbad erwärmen, die abgekühlten Cookies auf einem Blech dicht nebeneinander setzen und mit einem kleinen Löffel die Schokolade in Streifen über die Kekse wedeln. 

Walnuss-Espresso-Cookies in einer Blechdose aufbewahren.

Donnerstag, 1. Dezember 2016

Zu Tisch mit #6 - B-C H


Was eine Internet-Entdeckung - ich bin ein bißchen verknallt (wie vermutlich sämtliche seiner Studentinnen)! Wieso ich ihn mir direkt an meinen virtuellen Tisch lade. Einfach, um mir etwas mehr Gedanken um ihn spinnen zu dürfen, bzw. seine Anregungen in mir zu drehen und zu wenden.

Jedes Mal, wenn wir nach einer Winterreise zurückkehrten in die industriallisierte Welt, war der größte Kulturschock die abgespannten, abgekämpfen Gesichter so vieler Menschen: der graue Teint, die Mattigkeit ihrer Mimik, diese übersättigte Ausstrahlung gepaart mit Langeweile, bereits in jungen Gesichtern diese seltsame Lebensmüdigkeit. Warum nur? Hier leben wir doch materiell sorgloser als fast überall auf der Welt, in dem angeblich besten, politischen Rahmen, den man sich wünschen kann, einer Demokratie inklusive *echter Freiheit* der Meinung, der Religion, der Presse...

Mein Rätseln um den schlechten Zustand vieler Menschen in kapitalistischen Systemen beantwortet mir Byung-Chul Han in umwerfend schlichter Klarheit. Und dann ist er ja auch noch so hübsch und strahlt diese Ruhe und innere Mitte aus. Alles was mir das Internet über ihn anbot, habe ich die letzten Tage verschlungen: dieses Filmchen als kleinen Einstieg für euch. Einen besseren Einblick bietet dieses Interwiew, deutlich tiefer greift sein Essay *Wie der Kapitalismus uns zu Selbstausbeutern macht*.

Han nimmt Krankheiten wie Burn out und Depression als pathologisches Zeichen für die Krise der Freiheit. Sofort leuchtet mir seine These ein, dass wir uns lediglich in Freiheit wähnen, die Freiheit aber längst in Zwang umgeschlagen ist (Gesichter von frei entfalteten Menschen würden eindeutig anders aussehen). *Man beutet sich freiwillig aus in der Illusion, dass man sich verwirklicht. Nicht die Unterdrückung der Freiheit, sondern deren Ausbeutung maximiert die Produktivität und Effizienz. Das ist die perfide Grundlogik des Neoliberalismus.*

Der Mensch ist nur als kommunzierendes Wesen zu verstehen - zum digitalen Zeitgeist gehört die Kommerzialisierung von Kommunikation: Facebook, Google und Konsorten verpachten uns wie Lehnherren Felder, die wir freiwillig und enthusiastisch bearbeiten, und danach holen die Lehnsherren die Ernte ein. Unvorstellbar noch die kämpferische Haltung in den 80ern gegen die Volkszählung. *Die Angst davor, seine Privat-und Intimsphäre aufgeben zu müssen, ist dem Bedürfnis gewichen, sich schamlos zur Schau zu stellen*, einer schon *pornographischen Zuschaustellung* (daher auch meine Kritik zu *intimitätskleinlich*).

Ursprünglich, erklärt Han, bedeutet Freiheit *bei Freunden sein*. Faszinierenderweise hatten *Freiheit* und *Freund* im indogermanischen sogar die selbe Wurzel. Freiheit als Beziehungswort: *Frei sein heißt nichts anderes, als sich miteinander zu realisieren * sagt Han (ein Lieblingssatz!). Frei von jedem Zweck - das ist beziehungsfähig. Oder nur in einem Umfeld der guten Gesinnung kann ich werden.

Aktuelle Geschenkideen für unter den Weihnachtsbaum (auch wenn der Habib und ich da nicht mitmischen) wären logischerweise eines der Bücher von Byung-Chul Han oder auch der Dokufilm über/mit ihm.

Nun, wenn ich ihn an meinem Tisch sitzen hätte, dann würde ich mir vorsingen lassen (einen Klavierspieler treibe ich schon auf) - denn Singen gehört nach eigener Aussage zu einer seiner Freizeitgestaltungen. Und ich hätte einige sehr private Fragen zu stellen, so richtig intim - ihr wißt schon. Vor dem Kochen würde mir allerdings ein bißchen grauen. Die koreanische Küche ist für mich sowohl die hingebungsvollste wie raffinierteste Küche der Welt. Als Han nach Deutschland kam, ernährte er sich monatelang von Brot mit Marmelade - was anderes bekam er nicht runter... Bon, mittlerweile lebt er 30 Jahre in Deutschland - ich entscheide mich also.. zögerzöger... hierfür  (im Ernstfall würde ich mich vorher mit Mme Boulette beratschlagen ;).


Sonntag, 27. November 2016

Plätzchenparade - #Weihnachten: Kirschmarmelade-Schnitten

Um beim 1.Advent klassisch mitspielen zu können, habe ich gestern noch schnell Plätzchen gebacken. Man sieht es den Fotos an: ich hätte sie zumindest besser abkühlen lassen können, bevor ich sie in Schnitten schneide. Die Schnittchen können nämlich deutlich ordentlicher aussehen - siehe Essen & Trinken... Ich habe sie abgewandelt, in dem ich den Zucker im Teig reduziert habe und eine meiner Marmeladen - die Schwarzkirsche mit Limone - anstelle des Preiselbeer-Kompottes verwendete.

Zum 1.Advent heute rekonstruiere ich euch das verloren gegangene Keks-Board - zumindest in der weihnachtlichen Edition. Ich sehe, dass *Weihnachten* als Stichwort bei mir oft in die Suchmaschine eingegeben wird - wofür ich gar keinen eigenen Ordner habe. Aber meine Damen und Herren, *Service* wird hier noch groß geschrieben, daher als kleine Wichtelei für euch also die Zusammenstellung (was *hüstel* gar nicht mal so unaufwendig ist - ich wollte es nur erwähnt haben)...

Inklusive, logo, meinen Lieblingen, Marmeladen-gefüllten Plätzchen: da gibts die Hildas - vorallem in der Linzer-Variante, ebenfalls suppi in der Sternchen-Schnitten-Variante. Weitere Lieblinge sind die Florentiner in der *Hilda* (von der lieben Ulrike, coucou) - ganz hohes Suchtpotential. Sowie fette Empfehlung für die kleinen Mohnstrudel. Wenn Kokosmakronen, dann nur diese. Und diese Walnuss-Plätzchen meiner Nachbarin backe ich schon so lange, aus dem einfachen Grund, weil es die besten sind.

Wer sich Plätzchen verweigert und lieber Kekse backen will, den winke ich Richtung den Schoko-Sablés mit fleur de sel, den Amarettini, den Stracci, den Lavendel-Sablés oder den Orangen-Mohn-Cookies. Oder ihr backt halt gleich einen ganzen Kuchen - ich sach nur *weltbeste Linzer*. Bei prinzipieller Weihnachtsbäckerei-Sperre allerdings kann ich euch auch nicht helfen. Hier wird heute kulinarisch auf Tradition gehalten....
Zutaten:

125g Butter
1/2 Vanille-Schote
1Pr Salz
25g Rohrzucker (zu Staubzucker gemahlen)
1 Eigelb
150g Mehl
25g Speisestärke

200g Kirsch-Limetten-Marmelade

Zubereitung:

Aus den Zutaten zügig zu einem homogenen Teig verkneten - min. 1 Stunde kalt stellen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Den Teig halbieren und zu je zwei Rollen von etwa 30cm rollen.

 Den Backofen auf 190° (OU-Hitze) vorheizen

Die beiden Rollen auf ein langgezogenes Rechteck von 35cm x 10cm ausrollen (Kanten abschneiden). Auf das Backpapier legen. In der Mitte - mit einer Breite von 6cm die Marmelade darauf vertreichen. Die freigelassenen langen Seiten nach innen klappen und mit einer Gabel leicht festdrücken. Auf der untersten Schiene des Backofens ca. 15min (eher 17min) backen. Komplett auskühlen lassen (etwas länger als ich) und in schmale Streifen schneiden. Mit Puderzucker bestäuben und in einer Keksdose aufbewahren.




http://salzkorn.blogspot.fr/2013/06/les-meilleurs-amarettini.htmlhttp://salzkorn.blogspot.fr/2014/03/viele-stracci-auf-einen-streich.htmlhttp://salzkorn.blogspot.fr/2013/11/hilda-hoch-zwei.html
http://salzkorn.blogspot.fr/2011/12/vanillekipferl-gipfel-2011.htmlhttp://salzkorn.blogspot.fr/2011/12/ff-paules-schnecke.htmlhttp://salzkorn.blogspot.fr/2013/11/mesdames-et-messieur-voila-hilda-ii.html
http://salzkorn.blogspot.fr/2012/12/kulinarischer-adventskalender.htmlhttp://salzkorn.blogspot.fr/2012/08/orangen-mohn-cookies.htmlhttp://salzkorn.blogspot.fr/2012/11/warm-up-cranberries-pistazien-sables.html
http://salzkorn.blogspot.fr/2013/12/chai-cookies-kulinarischer.htmlhttp://salzkorn.blogspot.fr/2013/04/blog-buster-zum-ostermontag-sables-au.htmlhttp://salzkorn.blogspot.fr/2014/12/den-sternen-so-nah-pistazienmonde.html
http://salzkorn.blogspot.fr/2012/12/lauter-schlusselworter-ingwer.htmlhttp://salzkorn.blogspot.fr/2015/11/keine-meuterei-um-bounty.htmlhttp://salzkorn.blogspot.fr/2013/11/mesdames-et-messieur-voila-hilda-ii.html
http://salzkorn.blogspot.fr/2011/10/weier-rappe-zarte-cantuccini.htmlhttp://salzkorn.blogspot.fr/2015/11/begegnungen-husarenkrapferln.htmlhttp://salzkorn.blogspot.fr/2015/05/sesam-karamell-knusper-kekse.html
http://salzkorn.blogspot.fr/2014/08/die-verhaltnismaigkeit-der-mittel.htmlhttp://salzkorn.blogspot.fr/2011/11/auf-die-patzchen-fertig-los-gateaux-aux.htmlhttp://salzkorn.blogspot.fr/2015/02/zwiegespalten-orangen-olivenol-kekse.html
http://salzkorn.blogspot.fr/2012/09/fondant-au-chocolat-brownies-au.htmlhttp://salzkorn.blogspot.fr/2014/12/kleine-mohnstrudel-im-stylingfieber.htmlhttp://salzkorn.blogspot.fr/2013/09/karamell-knusperei-florentiner.html
http://salzkorn.blogspot.fr/2013/12/nachgezogen-quarkstollenkonfekt.htmlhttp://salzkorn.blogspot.fr/2011/10/weier-rappe-zarte-cantuccini.htmlhttp://salzkorn.blogspot.fr/2013/11/gute-laune-hase.html
http://salzkorn.blogspot.fr/2015/08/cookie-content-choclate-chip-cookies.htmlhttp://salzkorn.blogspot.fr/2016/04/das-billy-regal-unter-den-haferflocken.htmlhttp://salzkorn.blogspot.fr/2016/06/funfe-gerade-sein-lassen-samt-dubb.html
http://salzkorn.blogspot.fr/2014/11/weihnachtsbackerei-los-gehts-mit.htmlhttp://salzkorn.blogspot.fr/2011/12/ein-licht-in-der-nacht-abendsterne.htmlhttp://salzkorn.blogspot.fr/2015/10/fruchtleder-quittenschnitten.html



Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...